Aus Walhai-Trip wurde „Mantasuppe“

Morgens sollte ich um 8:45 Uhr am Wassersportzentrum sein, um aufs Boot für die Walhaitour zu gehen. Also musste ich sehr zeitig aufstehen, um vorher noch frühstücken zu gehen.Ich bin also kurz nach Sonnenaufgang aus den Federn … früh waren auch Fischer unterwegs …

und dann bin ich Richtung Hauptrestaurant Raha losmarschiert.

Das Buffet ließ wirklich keine Wünsche offen. Ich konnte mich mal wieder kaum entscheiden … aber gefunden habe ich schließlich was und mir zusätzlich noch ein Omelette bestellt.

Es waren außer mir tatsächlich noch gar keine Gäste da, so hatte ich die freie Auswahl, wo ich sitzen möchte und auf der Außenterrasse direkt über der Lagune ist es schon echt schön.

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Besonders viel Zeit hatte ich nicht fürs Frühstück, weil ich noch zur Villa zurück und mich für die Bootstour fertig machen und meine Schnorchelsachen holen musste. Auf dem Weg bin ich dann noch am Strand entlang und hab einige Fotos gemacht.

Pünktlich war ich dann am Wassersportcenter, wo die vier anderen Gäste und ich Schwimmwesten für den Notfall und eine kleine Einweisung erhielten und dann ging’s zum Boot.Hassan, unser Guide hat uns dann alles erklärt; was ich besonder gut fand, war die deutliche Anmerkung, dass niemand einen Walhai oder sonstwas unter Wasser anfassen soll, da sonst der Ausflug für ihn oder sie beendet ist. Sehr gut.

Wir sind dann Richtung Süden gefahren und am südlichen Rand des Atolls gekreuzt, auf der Suche nach einem Walhai. Leider ohne Erfolg und nachdem wir dann kurz mal ins Wasser sind, um zumindest ein bisschen zu schnorcheln und uns abzukühlen, meinte Hassan, dass an einem Riff ca. eine Stunde entfernt wohl ein Walhai gesichtet worden wäre und ansonsten hätten wir dort zumindest gute Chancen auf Mantas. Natürlich waren wir alle begeistert und so ging es quer durchs Süd-Ari-Atoll bis an den westlichen Rand. Leider war kein Walhai mehr dort unterwegs, aber dafür eine Menge Mantas; man sah sie schon vom Boot aus kurz unter der Wasseroberfläche – die weiße Unterweite, wenn sie ihre Rollen machten.

Also schnell Flossen und Maske an und ab ins Wasser. Und, was soll ich sagen, es war der Hammer. Wir waren mittendrin in einer großen Gruppe Mantas – sicher 20 oder mehr – die ihre Kreise zogen, in Formation auf Armlänge an uns vorbeizogen und kunstvolle Rollen machten. Was für eine unvergessliches Erlebnis.

Wir sind bestimmt eine halbe Stunde mit ihnen geschwommen und dann war es Zeit, wieder an Bord zu gehen und zur Insel zurückzufahren. Das war teils eine ganz schön holprige Fahrt. Aber wir waren alle beseelt und niemand war enttäuscht, keinen Walhai gesehen zu haben.

To be continued …

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