Kurzer Stop auf Kuredu und schon wieder heißt es „Fare well Maldives“

Wie immer auf Kuredu ein sehr herzlicher Empfang mit Bodu Beru und einer leckeren kühlen Kokosnuss 🙂

Maria brachte mich flott nach einem schnellen Check-in zu meinem Bungi, einer Jaccuzzi Beach Villa auf der Südseite der Insel (Richtung Ostspitze).

Details zu Kuredu findet Ihr übrigens in meinen Blogbeiträgen der Inseltouren Dezember 2016 und April 2017.

Nachdem der Koffer dann da war, musste ich mich auch wirklich sputen, weil es schon ziemlich spät war und ich möglichst noch vor dem Sonnenuntergang vom Schnorcheln zurück sein wollte ;-). Also, Schnorchelsachen geschnappt und rein in die Lagune.

Gleich nach wenigen Metern lag schon gleich ein Federschwanz-Stechrochen im Sand.

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Jede Menge Titan- und andere Drückerfische knabberten am Seegras oder wühlten im Sand und ein Stück weiter waren auf einmal wahre Mengen an Plankton im Wasser. Ein ganz komisches Gefühl, wenn einem diese kleinen „Teilchen“ um die Ohren knistern. Die Fische fanden das wohl ziemlich gut und riesen Schwärme an blauen Drückern haben sich sattgefuttert …

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Eine Schildkröte (mit Schiffshalter als blindem Passagier auf dem Panzer) hab ich auf dem Rückweg vom Riff dann auch noch in der Lagune erspäht:

https://malediven-blog.com/turtle_kuredu_nov-_18_hd-mp4/

Blöderweise hatte ich meine Bungitür angelehnt und die Schlüsselkarte nicht zum Schnorcheln mitgenommen. Als ich zurückkam, war die Tür natürlich zurgefallen und ich stand draußen … platschnass und nichtmal ein Handtuch hatte ich mit rausgenommen. Am Strand war auch niemand mehr, weil es ja schon kurz vor dem Sunset war. Also, hin und hergelaufen und dann hab ich doch noch einen netten Nachbarn erwischt und ihn gebeten, für mich bei der Rezeption anzurufen, damit mich jemand reinlässt. Hab mich schon klatschnass zur Rezeption marschieren sehen. Wie doof ;-).

Zum Sonnenuntergang stand der Himmel in Flammen …

Abends bin ich dann mit Maria und Sury zum Essen gegangen; diesmal im Sangu Restaurant, wo an diesem Abend Mexikanisches Themenbuffet war. Sehr, sehr lecker; besonders die Chicken Fajitas waren toll. Ein superschönes Restaurant mit vielen Tischen draußen am Strand unter den Palmen, edel eingedeckt und mit romantischer Beleuchtung. Der Somelier Rohit hilft bei der Auswahl des passenden Weins – wir entschieden uns für einen australischen Chardonnay – eine gute Wahl.

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Leider war auch dieser schöne letzte Abend kurzweilig und zu schnell vorbei. Morgens musste ich sehr früh aufstehen, also hab ich dann noch schnell meinen Koffer soweit fertiggemacht und bin ins Bett. Um viertel nach vier Male-Zeit (auf Kuredu gilt Inselzeit, da war es dann schon eine Stunde später) musste ich aufstehen, damit ich vor der Abreise noch genügend Zeit für ein kleines Frühstück hatte.

Es war noch stockfinster, als ich mit Maria im Koamas Restaurant gefrühstückt habe und anschließend ging es dann im Sonnenaufgang zum Wasserflieger.

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Was für eine wunderschöne Kulisse …

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Vielen lieben Dank an das Kuredu-Team, dass ich Euch nochmal kurz besuchen durfte und ich komme immer gern wieder zu Euch :-).

Los ging’s nach Male.

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Nach dem Start noch eine Runde gedreht und einen Blick auf Hurawalhi riskiert …

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und nochmal auf Kuredu runtergeschaut.

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Das winzige Fushifaru war nach kurzer Zeit auch nochmal zu sehen.

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Im Landeanflug hatte ich nochmal einen schönen Blick auf Male und die neue Brücke.

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Eingecheckt, relativ kurz nur warten müssen und dann ging es zum Flieger.

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Wieder war eine spannende Inseltour vorbei und ich saß wie üblich mit etwas wässrigen Augen im Flieger.

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Was mir insgesamt bei dieser Tour sehr positiv aufgefallen ist, dass das Umweltbewusstsein immer stärker in den Fokus der Resorts rückt. So wurden fast nirgends mehr Plastikflaschen verwendet (die meisten Inseln füllen inzwischen ihr eigenes aufbereitetes „Inselwasser“ mit und ohne Kohlensäure in Glasflaschen ab). Nur vereinzelt auf dem Boot oder auch im Wasserflieger gab es noch kleine Wasserflaschen aus Plastik. Kuredu hat auch das „Unterwegsproblem“ vor längerer Zeit schon sinnvoll gelöst. Dort stehen in jedem Bungalow Mehrwegflaschen aus Metall, die man auch dank Karabiner an Tasche oder Hose befestigen und wunderbar auf der Insel mitnehmen kann. Sie werden dann gern an jeder Bar für den Gast aufgefüllt. Super Idee!!! Auch Trinkhalme aus Plastik habe ich nirgends mehr erlebt (Conrad Rangali verwendet Papierhalme, Mövenpick Kuredhivaru Bambusröhrchen, was ich auch sehr gut fand und Fushifaru ebenfalls Papierhalme) … ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung :-).

Ich hoffe, Euch hat die Reise mit mir wieder ein wenig Spaß gemacht und wenn Euch die ein oder andere besuchte Insel gefallen hat und Ihr Eure erste oder auch nächste Malediven-Reise plant, meldet Euch sehr gern bei mir (möglichst per Email an silke.timmer@takeoff-reisen.de). Ich berate Euch gern und arbeite Euch ein optimales und immer günstiges individuelles Reiseangebot aus.

Freue mich sehr auf Eure Rückmeldung zur aktuellen Tour und schicke liebe Grüße, inzwischen wieder aus dem kalten (aber immerhin sonnigen) Deutschland.

Eure Silke

Spannender Besuch auf Innahura kurz vor der Eröffnung

Nach dem Auschecken auf Fushifaru ging es dann langsam Richtung Jetty, wo mein Boot schon bereit stand, das mich in ca. 20 Minuten Fahrt Richtung Süden nach Innahura bringen sollte.

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Afeef hatte vor der Rezeption für ankommende Gäste mal wieder ein kleines Kunstwerk in den Sand gezaubert. Das ist sein großes Hobby und ab und an finden auch kleine Kurse statt. Ich hoffe, er schickt mir noch einige seiner „Bilder“ dann werde ich das noch einfügen. Wirklich ganz tolle kleine und große Kunstwerke.

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Arrival neuer Gäste.

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Afeef und Azeem warteten schon am Jetty auf mich und für mich hatte Afeef auch eine kleine Überraschung vorbereitet.

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So lieb von ihm :-). Shukuriyya, Afeef. Baraabaru:-).

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Alle, die mir in den letzten zwei Tagen mit ihrer so herzlichen und offenen Art ans Herz gewachsen sind, kamen zur Verabschiedung zum Steg. Besonderen Dank an Joy und Afeef, die sich wunderbar um mich gekümmert haben. Wünsche Euch alles Liebe und vermisse Euch jetzt schon. Ich werde auf jeden Fall noch einige Fotos und Videos nachreichen, also schaut hin wieder mal hier rein.

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Bye bye Fushifaru …

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Nach knapp 20 Minuten Fahrt, vorbei an Palm Beach und ein paar weiteren Inseln am östlichen Rand des Lhaviyani Atolls, kam endlich Innahura in Sicht. Seit langem endlich mal wieder ein neue Insel im 3-Sterne-Bereich (offiziell), die wieder ein bisschen zurück zu den Wurzeln des Tourismus auf den Malediven möchte und entspannten Urlaub in ungezwungener Atmosphäre mit komfortablen Unterkünften und viel Freizeitangebot bieten wird.

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GM Rainer Steinhilber, den ich bereits von Kuredu kenne, wo er lange Zeit Resort Manager war, nahm mich am Steg in Empfang und hat mir die Insel gezeigt. Eröffnungstermin steht nun endgültig für den 14. Januar und nach allem, was ich auf der Insel gesehen habe, wird das auch klappen. Leider liegen Verzögerungen auf den Malediven nicht unbedingt immer an zu langsamen Arbeiten, sondern häufig (wie auch hier) daran, dass z.B. Möbel- oder Materiallieferungen in Male im Zoll steckenbleiben und man nicht so nicht termingerecht vorankommt.

Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf die Insel:

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Die Bungalows liegen alle nur wenige Schritte vom Strand entfernt entlang der Sunrise- oder Sunset-Seite der ca. 600 Meter langen Insel. Fast alle sind freistehend; nur vier sind in Doppeleinheiten mit Verbindungstür gebaut und bestens für Familien geeignet.

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Die Einrichtung mit viel Echtholz gefällt mir sehr, auch die Farbgebung ist sehr einladend. Für mich sieht das nicht wirklich nach nur 3 Sternen aus. Die meisten Möbel wurden aus hochwertigen Materialien handgefertigt.

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Das typisch maledivische offene Bad darf natürlich bei dem Konzept nicht fehlen. Gerade das lieben viele Malediven-Urlauber … mit Blick in den Sternenhimmel und Dschungelgeräuschen von Flughunden, Tropenvögeln und Geckos duschen … herrlich :-). Das Bad erinnert mich sehr an die O-Resort Beach Villen auf Kuredu.

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Die Insel ist von einer riesigen türkis strahlenden Lagune umgeben; die Strände rundrum recht breit feinsandig und keine Wellenbrecher oder Bunen stören die Aussicht. Innahura kann am Strand umrundet werden … also ausgedehnten Strandspaziergängen steht nichts im Wege.

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Der Strand im Bereich des Spa.

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Die Aussicht aus den Behandlunsgräumen des Spa auf der Sonnenuntergangsseite:

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Die Türen im Duniye Spa (bekannt von den anderen Inseln der Crown & Champa Hotels Hurawalhi, Kuredu, Komandoo etc.) fand ich besonders schön mit den Blumenschnitzereien:

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Das Restaurant liegt auch auf der Sonnenuntergangsseite. Hier wird noch fleißig gewerkelt, aber in ca drei Wochen wird auch das fertig sein. Ein sehr, sehr großzügiges Restaurant mit riesiger Terrasse und sehr großem Buffet- und Restaurantbereich im überdachten Teil; alles offen und ebenfalls mit viel Naturmaterialien liebevoll gestaltet. Es wird ein wenig an das Hauptrestaurant auf Hurawalhi erinnern und den rund 150 Gästen der Insel mehr als ausreichend Platz bieten. Angrenzend liegt die Hauptbar und der Poolbereich (mit Kinderbecken). Ich werde Rainer bitten, mir Fotos vom Restaurant zu schicken, sobald alles fertig gestellt ist; dann werde ich das hier noch aktualisieren.

Der Strand in diesem Bereich ist wirklich wunderschön. Ein Stück vorgelagert wird es eine kleine Palmeninsel geben, die für romantische Picknicks und BBQs gebucht werden kann. Am Strand selbst werden demnächst jede Menge Aktivitäten angeboten, um den Gästen ein wenig Abwechslung vom „anstrengenden Rumliegen“ zu bieten :-).

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Die Tauchbasis wird von den Prodivers geführt werden. Da es in diesem Gebiet des Lhaviyani Atolls außer Cocoon ein ganzes Stück weiter südlich noch keine weiteren Resortinseln gibt, kann man sich hier auf viele unberührte Riffe freuen. Die Prodivers erkunden hier für Euch neue interessante Tauchplätze.

Einziges Manko, wenn man das als solches sieht: Innahura hat kein direkt vom Strand aus erreichbares Hausriff. Allerdings werden täglich zwei kostenfreie Bootstouren zum kilometerlangen Hausriff im Westen der Insel angeboten und hier wird es sicher einiges zu sehen geben. Ich muss dann unbedingt kurz nach der Eröffnung nochmal wiederkommen, um auch die Schnorchelbedingungen näher unter die Lupe zu nehmen. Und die dann eröffnete Insel im laufenden Betrieb natürlich auch. Auf jeden Fall finde ich das Konzept äußerst gelungen und vielversprechend und bin davon überzeugt, dass hier viele Malediven-Freunde, die keinen Wert auf übertriebenen Luxus und Schnickschnack legen, ihre neue Lieblingsinsel finden werden.

Die Vegetation wird natürlich noch dichter werden, aber es wurde schon zeitig damit begonnen, die Insel mit Tropenblühern zu bepflanzen, die bereits jetzt die Wegesränder mit ihren Farben verschönern. Auch Bananenstauden finden sich hier und da.

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Der Transfer wird dann demnächst entweder per Wasserflieger oder voraussichtlich ab Mitte kommenden Jahres zusätzlich per Inlandsflug zum dann neu eröffnenden Domestic Airport auf Madivaru, im Westen des Lhaviyani Atolls mit anschließendem Speedboottransfer erfolgen.

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Ganz lieben Dank nochmal an Rainer, dass ich diese neue Wohlfühlinsel im Lhaviyani Atoll schon jetzt anschauen durfte und ich wünsche Euch viel Kraft für den Endspurt und viel Erfolg für die bevorstehende Eröffnung.

Inzwischen war mein Boot, das mich nach Kuredu abholt, bereits angekommen und begrüßt hat mich Maria vom Sales Team, die ich bereits von meinem letzten Besuch auf Kuredu im April kannte. Immer schön, bekannte Gesichter wiederzusehen :-). Also ging es los auf die ca. 35 Minuten Fahrt wieder in den Norden des Atolls nach Kuredu, wo ich die letzte Nacht meiner Tour verbringen konnte.

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Nochmal an Fushifaru vorbei …

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… und dann auf Kuredu angekommen 🙂

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