Private Seaplane nach Thudufushi ;-)

Eigentlich sollte mein Wasserflieger um 12.15 Uhr gehen und ich hatte mich schon auf knapp zwei Stunden Wartezeit eingestellt. Aber schon um halb zwölf wurde der Flug aufgerufen und gestartet sind wir dann tatsächlich eine halbe Stunde früher als geplant. Super. Einen kleinen Zwischenstop vor Constance Halaveli sollten wir einlegen, um Gäste abzusetzen; kein Umweg, also kein Grund, mich zu ärgern.

Los geht’s Richtung Ari Atoll 🙂

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In diesem Moment hofft man, dass nicht gerade eine großer Flieger im Landeanflug ist 😉 …

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Nach einer guten viertel Stunde war dann erst einmal Halaveli erreicht.

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Und hier stiegen tatsächlich alle anderen Passagiere aus und ich hatte somit für die restliche Etappe nach Thudufushi (keine 10 Minuten Flug) meinen privaten Wasserflieger :-). Das ist mir in all den Jahren auch noch nicht passiert. Sehr cool 🙂

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Es ging quer über das Ari Atoll … vorbei an Kandholu …

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… Athuruga …

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… bis schließlich Thudufushi endlich in Sicht kam und die Vorfreude stieg :-). Eine Besonderheit der beiden Schwesterinseln Athuruga und Thudufushi sind die blütenweißen Wasservillen …

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Der Wasserflieger legt auf Thudufushi an einer Plattform etwas weiter draußen an und von dort aus wird man per Dhoni abgeholt.

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Vielen Dank für den wunderbaren Flug. Mal ein anderes Erlebnis ganz allein im Flieger :-).

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Und da kommt auch schon mein Dhoni-Taxi zur Insel. An Bord sind Sales-Managerin Olimpia und Dinara vom Front Office, die mich ganz herzlich in Empfang nehmen und zur Insel begleiten.

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Auf der Insel angekommen, geht es direkt zu meiner Unterkunft. Ich habe Glück und bekomme eine der wunderschönen Wasservillen – Nr. 5 auf der Sonnenaufgangsseite.

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Anders als auf vielen Inseln sind hier die Wasservillen nicht dicht an dicht gebaut, sondern mit recht großem Abstand zum Nachbarn.

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Das Zimmer ist wirklich sehr großzügig mit einer separaten Sitzecke. Alles in weiß gehalten mit unverkennbar italienischem Touch. Was ich sehr mag ist der etwas knarzende Holzboden in Fischgrätmuster.

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Eine gut bestückte Minibar darf natürlich nicht fehlen (im sehr umfangreichen AI enthalten und täglich aufgefüllt).

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Die Terrasse ist wirklich riesig. Einer großer Teil überdacht mit einer Loungeecke und einem Tisch, sowie einem großzügigen unteren nicht überdachten Deck mit zwei großen Liegemöbeln. Extrem bequem :-). Ich mag die große Überdachung sehr, weil man sich hier wirklich ohne Angst vor Sonnenbrand gut aufhalten kann. Rundum können transparente Rollos runtergelassen werden, man kann hier also auch bei stärkerem Wind gut sitzen. Außerdem kann man zusätzlich die Vorhänge zuziehen, so dass man absolute Privatsphäre hat und niemand von den Nachbarterrassen rüberschauen kann. Ich mag’s lieber möglichst hell, luftig und offen.

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Besuch vom Inselreiher hatte ich dann auch gleich zur Begrüßung :-).

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Nach dem trotz Business Class anstrengenden und schlafarmen Flug, war ich zwar sehr kaputt, aber da ich hier auf Thudufushi ja leider nur zwei Übernachtungen habe, ist die Zeit echt knapp und so gab es dann halt nur einen schnellen Kaffee, raus aus den Reiseklamotten und rein ins Inseloutfit und dann war ich schon wieder mit Olimpia zur Site Inspection verabredet. Sie hat mir alle Zimmerkategorien sowie sämtliche Einrichtungen der Insel gezeigt – darüber werde ich Euch dann später ausführlich berichten.

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Früh wie immer auf den Malediven ging die Sonne unter und der erste Tag war schon fast wieder vorbei.

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Am Abend war ich dann mit Olimpia und Julia (Director of Sales & Marketing) zum Dinner im Overwater Restaurant verabredet (die Gäste der Wasservillen können hier alle Mahlzeiten à la Carte einnehmen, oder wahlweise die anderen Restaurants auf der Insel besuchen; die Gäste der Beach Bungalows und Beach Juniore Suiten können gegen Aufpreis auch dort essen). Ein sehr, sehr netter und interessanter Abend mit tollen Gesprächen und sehr leckerem Essen. Thanks so much Julia and Olimpia for your company and the nice evening :-).

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Gute Nacht 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anreise mit Hindernissen …

Na, das fing ja gut an … Gebucht hatte ich meinen Flug in der Busines Class von Qatar Airways ab Brüssel, damit ich mit kurzem Umstieg in Doha dann morgens gegen 9 Uhr in Male bin. So nutze ich die knappe Zeit möglichst gut aus. Soweit so gut … gedacht. Gestern früh erhielt ich eine Mitteilung von der Airline, dass mein Hinflug Verspätung hat, ich den Anschluss in Doha nicht schaffen werde und man mich daher auf den späteren Weiterflug ab Doha umgebucht habe. Der Super Gau. Das hieße über 5 Stunden Wartezeit in Doha (und das nachts) und Ankunft in Male erst nachmittags nach 15 Uhr. Ganz blöd, weil ich auf Thudufushi nur zwei Nächte bleibe und so der erste Tag schon komplett rum wäre.

Also, flott bei der Qatar angerufen und Gott sei Dank konnte man mich auf die Nachmittagsmaschine ab Frankfurt umbuchen, so dass ich dann den Anschluss in Doha wie geplant erreichen kann. Puh, Glück gehabt. Schnell die Bahnfahrt nach Frankfurt gebucht und los gings dann gestern Mittag.

Check-in und Sicherheitskontrolle gingen zügig und die Zeit bis zum Boarding konnte ich mir dann mit einem kleinen Snack in der Lufthansa Business Class Lounge vertreiben (diese kann für Fluggäste der Qatar mitgenutzt werden). Keine sonderlich gemütliche Lounge, aber so sehr viel Zeit war auch nicht.

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Ab Frankfurt fliegt nachmittags der A380 und so konnte ich die Business Class in dieser Maschine mal mit der von Emirates vergleichen. Die Sitze sind in 1-2-1-Konfiguration angeordet, am Fenster ist also jeweils nur ein Sitz und in der Mitte zwei und jeweils schräg angeordet. Sehr geräumig und bequem … am Sitz hatte ich nichts zu meckern. Wobei ich persönlich die Sitze der Emirates in der Business im A380 (Obergeschoss) angenehmer finde, da man dort mehr Privatsphäre hat.

Der Monitor ist sehr groß und das Entertainment super umfangreich. Ich weiß nie, welchen Film ich mir ansehen soll, bei der riesigen Auswahl.

 

 

Ich liebe den Rose Champagner bei der Qatar :-). Noch vor dem Start hatte ich mein Gläschen …

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Bei der Qatar kann das Essen zu einem beliebigen Zeitpunkt bestellt werden: Dine on demand. Klingt alles sehr lecker.

Das Amenity Kit in einem Täschchen von Brics enthält alles, was man für den Flug braucht (oder auch nicht unbedingt): Socken, Schlafmaske, Ohrstöpsel, Creme und ein Feuchtigkeitsspray. Das Täschchen finde ich auf jeden Fall praktischer, als das etwas klobige, feste Case, das ich letztes Jahr bekommen habe.

 

Und los geht’s 🙂

Die riesigen kuscheligen Decken sind wirklich unschlagbar. Sowas von gemütlich … würde ich am liebsten mit nach Hause nehmen ;-).

Kurz nach dem Start gab es ein Getränk und warme Nüsschen.

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Und eine weitere gute halbe Stunde später, wurde das Essen serviert.  Liebevoll angerichtet und sehr, sehr lecker. Ich hatte als Vorspeise eine Kartoffel-Lauch-Cremesuppe, als Hauptgang Kabeljaufilet und zum Dessert (das war definitiv mein Favorit … sowas von lecker) ein gefülltes Crepe.

Ein Gruß aus der Küche:

Im hinteren Teil des Obergeschosses findet sich eine geräumige Bar. Hier kann man sich ein Schlückchen gönnen oder ein Häppchen essen, wenn man sich mal die Beine vertreten oder sich ein wenig unterhalten möchte.

Ich hab mir mal einen alkoholfreien Pineapple Punch geholt. Lecker und erfrischend.

Der Flug verging wie im Flug 😉 und pünktlich sind wir in Doha gelandet. Leider hatte ich nicht mehr genügend Zeit, um die tolle Business Class Lounge zu besuchen (die habe ich bei meiner Tour im April 2018 beschrieben). Na ja, eigentlich hätte die Zeit am Ende doch noch gereicht, denn erstaunlicherweise, wurden zunächst alle Economy Gäste geboardet. Aufgerufen nach Zonen und als letztes dann die Business Class Fluggäste. Transfer zum Flieger mit dem Bus.

Auf den Flug von Doha nach Male hab ich mich besonders gefreut, weil hier die neue QSuite (schaut auch da nochmal auf meine Inseltour April 2018) eingesetzt wird. Auf dem Rückflug werd ich dazu gern noch ein bisschen detaillierter schreiben. Auf jeden Fall bin ich diesmal rückwärts geflogen :-). In jeder zweiten Reihe ist der Sitz rückwärts angeordet und da ich gern direkt am Fenster sitze (die anderen Sitze wären dann am Gang mit etwas Abstand zum Fenster gewesen), hab ich mich dafür entschieden.

Die QSuite ist wohl derzeit das Non-Plus-Ultra in der Business-Class. Man hat sein eigenes Abteil und somit absolute Privatsphäre, einen superbequemen Sitz und einen riesigen Monitor. Wie gesagt, dazu auf dem Rückflug mehr.

Und weiter geht’s zur nächsten Etappe Richtung Male :-).

Die Flugzeit nach Male liegt bei ca. viereinhalb Stunden. Für mich leider zu kurz, um richtig schlafen zu können. Eigentlich kann ich im Flieger überhaupt nicht schlafen, da kann es noch so bequem sein. Trotzdem hab ich mir Mühe gegeben und bin zwischendurch tatsächlich mal kurz weggenickt. Zum Frühstück hat man ebenfalls die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Ich hab mich für ein kleines Continental Breakfast entschieden, weil ich von dem oppulenten Mahl am Abend noch satt war. Ein paar Früchte, Croissant, Brötchen, Butter, Marmelade und O-Saft. Das langt.

Als wir langsam zum Landeanflug ansetzten und ich die ersten Inselchen sehen konnte, lief mir wieder ein Schauer nach dem anderen den Rücken runter. Es ist schon erstaunlich, wie sehr mich diese kleinen Farbkleckse im Indischen Ozean in ihren Bann gezogen haben. Fühlt sich immer an, wie nach Hause kommen.

Wie meistens, flog die Maschine wieder eine große Linkskurve, bevor sie die Landebahn von Süden her ansteuerte. Aus dem Grund sitze ich immer gern links. Diesmal war es allerdings echt etwas komisch, den Flughafen rückwärts anzufliegen ;-).

Die Brücke von der Flughafeninsel Hulhule nach Male ist für mich immer noch ein ungewohntes Bild.

Noch immer sieht das Ankunftsterminal fast genauso aus, wie vor 20 Jahren. Unser Flieger hat genau davor geparkt ;-).

Ruckzuck war ich (Dank Fast Lane) durch die Passkontrolle und hatte ebensoschnell meinen Koffer. In der Ankunftshalle erwartete mich schon ein Mitarbeiter von Diamonds Thudufushi. Ich musste mir allerdings noch schnell eine SIM-Karte holen (damit ich nicht bei schlechte WLAN wieder mit dem Blog hinterher hinke, weil ich keine Fotos hochgeladen bekomme ;-)) und hab dann anschließend bei TMA für den Wasserflieger eingecheckt … heute mit etwas Übergepäck …

Und da saß ich nun am alten Wasserfliegerterminal und wartete geduldig auf den Aufruf meines Fluges …

To be continued …