Dinner und Frühstück im Thari, Schnorcheln … es gibt viel zu tun auf Meradhoo

Einen kleinen Schnorchelversuch wollte ich nachmittags noch starten, allerdings war gerade Niedrigwasser und so kam ich vor meiner Villa nicht über das Riff. Die Sicht war auch nicht gut, also hab ich’s dann kurzerhand auf morgen vertagt.

Der leckere Obstteller stand ja auch noch da, also ab auf die Terrasse und einen kleinen Snack genehmigen.

Die Sonne stand schon ziemlich tief und es eigentlich sah es so aus, als würde es einen schönen Sonnenuntergang geben. Ich hab mich dann an den Strand gesetzt und auf die Lagune geschaut …

Allerdings hab ich da wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht ;-). Recht plötzlich zogen dunkle Wolken auf und schoben sich langsam aber sicher vor die Sonne. War wohl nichts mit dem Sonnenuntergang …

 

Irgendwann musste ich mich dann auf die Terrasse in Sicherheit bringen und der Himmel öffnet so richtig seine Schleusen :-).

Aber wie so oft, war der Spuk auch sehr schnell wieder vorbei. Um 19 Uhr war ich dann mit Nuah und Xavier zu einem Pre-Dinner-Cocktail an der Long Bar verabredet und bis dahin war es auch schon wieder trocken. Eigentlich wollten wir abends im Fire Pit essen gehen (ein Grillrestaurant am Strand; hier werden Tische und Bänke in den Sand gegraben und man kann leckere Grillgerichte am oder eher im Strand genießen), allerdings war die Wettersituation doch ein wenig unsicher und so haben wir das Dinner ins Thari verlegt.

An der Long Bar stand ich dann erstmal vor der schwierigen Entscheidung, welchen Cocktail ich probiere. Ich habe mir bei den letzten Reisen ein wenig angewöhnt, mir bei Getränken und auch in den Restaurants etwas empfehlen zu lassen und bin damit eigentlich immer sehr gut gefahren. Der Barmann hat mir einen „Maldivian Sling“ empfohlen – eine Abwandlung des berühmten Singapur Sling, der Ende des 19. Jahrhunderts im Raffles Hotel in Singapur „erfunden“ wurde. Die Geschichte dieses Cocktails hat er mir auch erzählt, aber ich muss zugeben, dass ich sie schon wieder vergessen habe (muss ich nochmal googlen ;-)). Ich habe also zunächst den Maldivian Sling probiert …

… und musste natürlich auch noch den Vergleich zum Original haben …

Mir persönlich schmeckt die maledivische Variante deutlich besser :-).

Nach netten Gesprächen und ein paar Cocktails haben wir uns dann rüber zum Thari in Bewegung gesetzt und hatten dort ein wirklich tolles Abendessen. Den Service im Raffles kann ich wirklich nicht genug loben. Alle Kellner und auch Barleute sprachen mich schon am ersten Abends mit Namen an, waren sehr, sehr aufmerksam und freundlich, dabei aber nicht steif … die Atmosphäre ist überall sehr entspannt und leger.

Da wir uns nicht ganz sicher waren, ob es nicht doch nochmal Regen geben würde, haben wir uns nicht an den Strand, sondern auf die obere Terrasse gesetzt. Mit traumhafter Aussicht durch die Palmen.

Auch hier fiel mir die Wahl wieder sehr schwer. Heute habe ich mich mal nicht für Fisch, sondern für gegrillte Hähnchenbrust mit einer hausgemachten BBQ-Saucen entschieden. Sehr lecker.

Nach einem wirklich schönen Abend in netter und lustiger Gesellschaft bin ich müde und vollgefuttert wieder zu meiner Villa. Mein Bett war aufgedeckt, Schläppchen standen vor dem Bett bereit, gedämpftes Licht und ruhige Musik erwarteten mich.

Was für ein schöner erster Tag auf dieser tollen Insel … 🙂

Guten Morgen!!! Ein neuer Tag bricht an und nach einem Tässchen Kaffee und Email-Checken, hab ich mir als erstes meine Schnorchelsachen geschnappt und bin auf die andere Inselseite marschiert, um am „Fire Pit“ ins Wasser zu gehen. Dort ist ein Kanal durch’s Riff und man kann bei jedem Wasserstand hinter die Riffkante gelangen.

Hier war vor mir schon jemand früh morgens unterwegs. Und es war niemand mit europäischen Plattfüßen ;-).

Das Wasser ist herrlich am frühen Morgen. Die Sonne scheint, alles glitzert und auch wenn die Ausbeute unter Wasser nicht sooooo groß war, habe ich neben den üblichen Verdächtigen zumindest zwei Haie gesehen. Habe mal ein paar Videosequenzen auf die Schnelle  zusammengeschnitten. Irgendwann, wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich hoffentlich mal ein vernünftiges Unterwasservideo erstellen. Jetzt muss es erstmal schnell gehen.

So könnte ich ewig im Wasser liegenbleiben …

Aber irgendwie plagt mich dann doch der Hunger und ich bin schnell zurück nach Hause, kurz geduscht und angezogen und dann ab zum Frühstück.

Hier haben wir gestern Abend gesessen:

Auch wenn die Terrasse noch so schön ist … mein Platz ist doch wieder vorne am Strand. Für mich einfach der schönste Tisch, den ich mir vorstellen kann. Der Kellner ist wieder unglaublich aufmerksam. Ein Stuhlkissen war noch etwas feucht vom gestrigen Regen und sofort hat er mir ein Handtuch geholt, um es über das Kissen zu legen.

Im Gespräch hat sich dann herausgestellt, dass wir uns schon vom Robinson Club Maldives kannten. Ich freu mich immer, wenn die Kellner ein wenig Zeit zum plaudern haben. So erfährt man immer ganz viel, auch mal Privates. Hier auf Meradhoo habe ich nicht den Eindruck, dass die Mitarbeiter angehalten sind, nicht zu viel mit den Gästen zu sprechen. Finde ich sehr angenehm, weil die Atmosphäre so sehr locker ist. Das mag ich sehr.

 

Heute habe ich mich für das Wellness-Frühstück mit Avocado, pochiertem Ei, Süßkartoffeln, Früchten, Müsli entschieden. Zum Frühstück hat man die Wahl zwischen verschiedenen Kombinationen; man kann natürlich auch Eierspeisen o.ä. à la Carte bestellen. Ein Buffet gibt es hier nicht; vermisse ich aber auch ehrlich gesagt nicht, weil es alles gibt, was das Herz begehrt.

An dieser Aussicht kann ich mich überhaupt nicht satt sehen …

Heute haben die Damen vom Spa einen Massagestuhl am Strand aufgebaut und auch wenn ich ja bekanntermaßen überhaupt kein Spa-Typ bin, hab ich meinen verspannten Büro-Nacken doch einmal etwas auflockern lassen ;-). Vielen Dank dafür :-).

Nach dem Frühstück bin ich dann vorbei an der Long Bar und am Infinity-Pool Richtung Ankunftssteg marschiert, um dort einige Fotos zu machen.

Egal, wo man hier Fotos macht … die sehen allesamt aus wie aus dem Reiseprospekt …

Ein Adlerrochen war gerade in der Lagune unterwegs:

Hier wird jeder neue Gast in Empfang genommen, die Gäste der Wasservillen kommen hier mit dem Shuttle-Boot an und man kann sich hier auch tagsüber aufhalten und z.B. auf den Hängematten außerhalb des Pavillons über der Lagune die Sonne genießen.

Fifty shades of blue …

Hier kommt gerade das Boot von den Wasservillen an, die man im Hintergrund sieht. Sie liegen ein paar Hundert Meter von der Insel entfernt und sind nur per Boot zu erreichen. Nachmittags werde ich sie mir ansehen können. Bin schon sehr gespannt.

Noch ein Blick über die unfassbar schöne Lagune und dann mach ich mich langsam auf den Weg zurück zu meiner Villa, weil ich mir dann am späten Vormittag mit Saain zusammen die anderen Villakategorien auf der Insel ansehen kann.

 

Fortsetzung folgt …

Raffles Meradhoo – ein wunderschönes kleines Juwel im Gaafu Alifu Atoll

Nach ca. 45 Minuten sehr angenehmer Bootsfahrt kommt dann endlich Raffles Meradhoo in Sicht :-). Die Spannung steigt …

Empfangen werde ich mit Bodu Beru und die Conch teilt den Inselbewohnern mit, dass eine wichtige Person eingetroffen ist ;-).

Meradhoo war einige Jahre als Jumeirah Dhevanafushi bekannt und wurde nach der Übernahme durch Raffles einige Zeit geschlossen und hat erst im Mai diesen Jahr in neuem Gewand wieder eröffnet. Was gleich beim Betreten der Insel auffällt (bzw. schon im Pavillon auf dem Ankunftssteg) sind die neuen frischen Farben: weiß und taubenblau dominieren das Inselbild.

Nach einer sehr netten und herzlichen Begrüßung auf dem Steg mit einem Erinnerungsfoto und einem Gläschen Champagner wird mir Saain vorgestellt, der die nächsten beiden Tage dafür sorgen wird, dass es mir an nichts fehlt. Hier auf Raffles Meradhoo setzt man auf das Konzept des „Marine Butlers“. Der Butler ist 24/7 für den Gast ansprechbar und gleichzeitig Begleiter und Guide z.B. beim Schnorcheln; speziell dafür geschult, auch unter Wasser Bescheid zu wissen und dem Gast die schönsten Stellen zum Schnorcheln zu zeigen. Sehr gut für mich, da ich so nicht allein schnorcheln gehen muss :-).

Saain bringt mich aber erst einmal zu meiner Villa zu einem schnellen Check-in und einer kurzen Villaführung ; ich wohne in einer Beach Pool Villa, einer von nur 21 Villen auf der Insel. Die Nummer 3 ist nach nur wenigen Metern über den gepflegten Inselweg erreicht.

Die Insel ist sehr schön dicht bewachsen und die Villen verstecken sich ein wenig hinter Palmen, Büschen und Blüten:

Ein kleiner Willkommensgruß:

Der großzügige Eingangsbereich mit Minibar und Kaffeemaschine sowie einem gemütlichen Sofa …

Rechterhand geht’s ins geräumige und sehr, sehr gemütlich und komfortabel eingerichtete Wohn-/Schlafzimmer.

Hier wartet gleich etwas Leckeres, mein Programm für die nächsten zwei Tage und ein persönlicher Gruß vom GM auf mich 🙂

Die Einrichtung gefällt mir sehr. Ein traumhaftes Himmelbett auf einem Podest, weiße Wände kombiniert mit taubenblauem Holz, dunkler und etwas knarzender Holzfußboden … sehr, sehr schön. Modern aber mit maledivischem Flair und viel Gemütlichkeit.

Das Bad liegt auf der anderen Seite des Eingangsbereichs und ist wirklich riesig.

Der große Doppelwaschtisch in der Mitte des Raums, alles in hellem Marmor, sehr schön dekoriert; rechts und links davon Toilette und Dusche hinter Schwenktüren, ein großzügiger Ankleidebereich. Alles auch sehr hell … superschön.

Und eine riesige Badewanne … Wie lang mag es dauern, bis die voll ist? 😉

Ein Präsent wartet auf dem Bett … wie soll ich denn bloß den Hut im Koffer transportieren?

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Auf der Terrasse hab ich ganz schnell mein Lieblingsplätzchen gefunden: Die Schaukel 🙂

Hier brauch ich eigentlich mindestens eine Woche, um alle Liege- und Sitzmöglichkeiten mal durchzuprobieren …

Im „Hofbereich“ hinter dem Pool ist ein separater Eingang zur Außendusche (das Bad lässt sich neben der Badewanne mit einer riesigen Glasschiebetür zur Außendusche hin öffnen; man muss also nicht nass durch die Villa laufen, um ins Bad zu kommen).

So, der Rundgang inkl. Fotosession ist beendet und eine kleine erste Stärkung fällig:

Die Villa bietet ganz viel Privatsphäre – nur ein kleiner Durchgang führt direkt zum Traumstrand und von dort aus sind die Terrasse und der restliche Außenbereich kaum einsehbar. Hier kann man also ganz für sich sein.

Auf dem von Janice und ihrem Sales Team für mich vorbereiteten Itinerary ist für mittags ein Lunch im Hauptrestaurant „Thari“ vorgesehen und auch wenn ich keinen allzugroßen Hunger habe und mittags ohnehin nicht unbedingt etwas essen muss … ich bin ja schließlich zum testen hier, also mache ich mich dann mal auf den kurzen Weg zum Thari (am Strand entlang nur wenige Meter nach links und schon wäre ich eigentlich da); Saain hat es sich aber nicht nehmen lassen, mich abzuholen und zum Thari zu bringen. So kann er mir gleich alles zeigen und erklären.

Bei der Wahl des Tisches habe ich freie Auswahl und da ich ja so gern die Füße im Sand habe beim Essen, hab ich mir natürlich einen Tisch direkt vorne am Wasser ausgesucht.

Hier könnte man dann den vollgefutterten Bauch anschließend direkt in der Hängematte in die Luft strecken 😉

Was für ein traumhaftes Plätzchen …

Die Speisekarte kommt hier ganz modern in Form eines Tablets:

Genau so stell ich mir das Paradies vor…

Die Lunch-Speisekarte bietet superleckere Gerichte für den kleinen und großen Hunger, von Sushi über Sandwiches … alles, was das Herz begehrt. Die Salate haben es mir angetan und ich habe mich für einen Som Tam entschieden (scharf-saurer Thai-Salat mit grüner Papaya, Kirschtomaten, Bohnensprossen, Cashews … einfach soooooo lecker und genau das Richtige für einen heißen Tag).

Und ein kleines Mango-Sorbet mit tropsischem Fruchtsalat zum Dessert … hmmmmmmm).

Neben dem Thari liegt der Hauptpool mit jeder Menge bequemen Liegemöglichkeiten und der angrenzenden Bar.

Ein kleiner Spaziergang am Strand entlang zu meiner Villa …

Da ich in den ersten beiden Tagen wegen des teils sehr schlechten Wetters bislang noch nicht ins Wasser konnte, juckt es mich jetzt umso mehr, endlich in die Lagune zu hüpfen. Also Gopro klarmachen und hinein :-).

Die Lagune ist der Hammer, der Strand perfekt weiß und im Bereich meiner Villa fein und ohne jeglichen Korallenschutt … sehr fußfreundlich. Ein Traum …

Mal sehen, was der Tag noch bringt 😊 …