Letzter Stop: Baros im Nord Male-Atoll

Nach der kurzen Fahrt vom Wasserfliegerterminal rüber zu internationalen Flughafen, wurde ich flott an den Mitarbeiter von Baros „übergeben“, der mich direkt zum Baros-Speedboot brachte.

Wir sind auch direkt los und nach Baros sind es nur 20-25 Minuten Fahrt; ein großer Vorteil, wenn man z. B. nur einen recht kurzen Aufenthalt auf den Malediven hat und somit ein langer Transfer und auch die manchmal langen Wartezeiten auf den Wasserflieger umgangen werden. Ruckzuck ist man da.

 

 

Und dann kam auch schon Baros in Sicht. Unverkennbar das Restaurant Lighthouse, das man schon aus der Entfernung mit dem weißen Kuppeldach sehen kann.

Bei perfektem Wetter kam ich auf der Insel an und wurde gleich von Front Office Manager Afrah begrüßt und direkt zu einem kleinen Willkommensdrink und einem flotten Checkin zur Bar gebracht.

Anschließend ging’s erstmal zu meiner Beach Villa (einer Baros Villa auf der Sonnenaufgangsseite mit traumhaftem Strand),

Erster Eindruck: eine kleine, sehr gepflegte Insel mit lauschigen Inselwegen (und unglaublich vielen Eidechsen, die einem manchmal fast vor die Füße laufen ;-)) und sehr, sehr schönen Beachvillen in einer sehr schönen typischen Bauweise und mit Palmblattdach. Wirkt sehr schön tropisch und gefällt mir total gut.

Man fühlt sich gleich willkommen, wenn das Bett zur Begrüßung so schön geschmückt ist :-).

Die Beach Villa gefällt mir wirklich sehr gut. Alles in edlem dunklen Holz, ohne erdrückend zu wirken. Ich mag die vier Pfeiler um das Bett mit den luftigen Vorhängen sehr. Sieht toll aus.

Der Fernseher verbirgt sich in einer Sitzbank und kann darin auch unsichtbar verschwinden.

 Ein wenig Post zur Begrüßung, ein Zeitplan mit meinen Terminen und ein Fläschchen Champagner, das leider wieder unangetastet bleiben wird, da ich sonst im Dauerrausch die letzten 24 Stunden auf der Insel verbringen würde ;-).

Das Bad gefällt mir ebenfalls sehr gut. Der Großteil ist geschlossen, alles hell und modern mit einer großen Badewanne.

Zudem gibt es einen Außenbereich mit Dusche unter Palmen. Immer wieder ein Traum unter Palmen mit über einen hinweg fliegenden Flughunden zu duschen.

Eine Innendusche gibt’s natürlich auch, wer das draußen nicht mag.

Perfektes Timing für meine Ankunft. Die Sonne steh optimal und so ist die Aussicht einfach ein Traum. Die Lagune ist glasklar und leuchtet wunderschön Türkis.

Mein Lieblingsplätzchen …

Nach der ersten Inspektion hatte ich erstmal einen Kaffee nötig …

Und anschließend bin ich schnell zur Tauchbasis geflitzt, um mir wieder mal Flossen auszuleihen, weil ich als allererstes das Hausriff erkunden wollte. Man kann an zahlreichen Stellen zwischen den Wellenbrechern durch zur Riffkante schwimmen und die Insel zu gut zwei Drittel um schnorcheln. Ich bin von der Villa aus zuerst nach rechts Richtung Lighthouse und hatte tatsächlich mal Glück :-). War eine gute Stunde schnorcheln und habe vor allem im Bereich vor dem Lighthouse insgesamt 5 Haie und ganz am Ende noch eine Schildkröte im Flachwasser :-). Ein paar der Haie hab ich sogar tatsächlich ganz gut filmen können, für die Turtle hat dann leider der Akku nicht mehr gereicht – typisch.

Hier ein Teil meiner Hai-Ausbeute. Anderes Interessantes muss ich zuerst sichten und später dann einfügen (mehrere Kugelfische, ein Igelfisch etc.).

Heute dann mal nicht frustiert nach dem Schnorcheln hab ich mich schnell geduscht und bin dann mit Afrah losgezogen, der mir die verschiedenen Villakategorien gezeigt hat.

Angefangen mit der Deluxe Beach Villa – Einstiegskategorie und etwas kleiner als meine Baros Villa. Aber schön geräumig, hat leider die schönen Pfeiler/Pfosten, wie auch immer man die nennen mag, mit den Vorhängen nicht.

Das Bad ist auch etwas kleiner und komplett offen, also der vordere Teil überdacht, aber nicht geschlossen.

Weiter ging es zu einer Baros Pool Villa:

Innenählich wie meine Baros Villa, aber etwas größer mit zusätzlichem Schreibtisch und Sofa zur Terrasse hin. Und einem kleinen Pool auf der Terrasse.

 

 

Die Baros Suite mit Pool bietet noch mehr Platz und Privatsphäre, einen großen Pool und eine tolle große Schaukel au der Terrasse:

 

Als nächstes kam die Wasservilla ohne Pool an die Reihe:

Ein traumhafter Blick über die Lagune … die Sonne stand ja schon recht tief, daher leuchtet das Türkis nicht mehr so. Am früheren Nachmittag sieht das nochmal schöner aus.

Wanne mit Aussicht 🙂

Letzte Station war dann die Wasservilla mit Pool. Innen ganz ähnlich wie die ohne Pool, aber die Terrasse nochmal größer mit einem wirklich großzügigen Pool und direktem Blick in den Sonnenuntergang.

Am Eingang wurden wir erstmal von einem todesmutigen „Hühnchen“ attakiert ;-). Die Kielrallen haben gerade jede Menge Küken und offenbar wurden die gerade von der Mutter verteidigt. Das ein so kleiner Vogel so einen Krawall machen kann … leider hatte ich mein Handy nicht schnell genug parat. Das war wirklich zu süß.

Die Behandlungsräume liegen alle inmitten des tropischen Dschungels.

Yoga Raum mit Wasserfall …

 

 

Rundgang beendet und kurz vor Sonnenuntergang bin ich dann nochmal alleine losgezogen, um einige schöne Bilder zu machen.

Am Abend habe ich mich dann wieder mit Afrah getroffen und wir haben zunächst oben in der Lighthouse Bar einen Cocktail getrunken.

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Ein gedeckter Tisch im Restaurant unter uns:

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Direkt vor uns waren Schnorchler im Wasser.

Nach dem Cocktail sind wir nebenan in den Cayenne Grill gegangen, wo ein traumhaft schön gedeckter Tisch mit perfekter Aussicht für uns vorbereitet war.

Eine tolle Speisekarte mit internationalen Grill-Spezialitäten. Das es mein letztes Dinner auf den Malediven war, wollte ich unbedingt fangfrischen Fisch essen und habe mich für den gegrillten Job Fish auf Maldivian Style (medium spicy) entschieden, dazu leckeres Wurzelgemüße. Eine ganz tolle Wahl. Das war so lecker.

 

Was für ein schöner letzter Abend bei tollem Essen (der Service war übrigens auch ganz hervorragend; sehr aufmerksam und flott), ganz interessanten Gesprächen über Politik, Sprachen, Wetter, Fußball … eigentlich alles Mögliche ;-). Ich find’s immer total interessant, ein bisschen mehr über das Leben und auch die Sicht auf das Leben der Locals zu erfahren, weil man auf den Hotelinseln ja vom Alltag der Malediver nichts mitbekommt. War echt superspannend und sehr kurzweilig. Thanks so much Afrah for this nice evening :-).

Das war mein erster (halber) Tag auf Baros.

To be continued ….

Bye bye Soneva Fushi

Auch wenn ich nur drei Tage hier war, kommt es mir doch vor, als wenn ich schon ewig hier wäre. Hab mich außerordentlich wohlgefühlt auf Soneva Fushi und kann nur sagen, dass sich meine Erwartungen mehr als bestätigt haben.

Umso schwerer fällt es mir, die Insel heute zu verlassen, aber wat mutt, dat mutt 😉

Ich bin zwar heute sehr früh aufgestanden, hatte aber noch einiges an Arbeit und musste meinen Koffer packen, so bin ich dann erst viertel vor zehn zum Frühstück und hatte mein Gepäck dann schon abholbereit parat gestellt. Nochmal schnell eine Runde ums Haus und dann los zum Frühstück.

Lecker wie immer … heute mal die Waffeln probiert. Ich glaub, das waren die besten, die ich je gegessen hab. Sowas von fluffig, knusprig und gar nicht trocken :-). I like ;-).

Mein Wasserflieger ließ dann doch noch etwas auf sich warten und so bin ich nochmal mit Micky zum Kids Club „The Den“. Hatte es in drei Tagen nicht geschafft, hier mal vorbeizuschauen und das war jetzt die Gelegenheit, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. „The Den“ ist wohl einer der größten Kid Clubs der Malediven, ein wahres Kinderparadies

Die Eingangstür ist der Knaller. Kann je nach Größe verwendet werden ;-).

Ein Lese- und Kinoraum, wo auf Wunsch der Eltern auch mal Filme gezeigt werden können. In der Regel läuft die Betreuung aber eher aktiver ab.

In der Küche werden gemeinsam Cake Pops oder andere leckere Sachen gemacht.

Der Außenbereich ist riesig. Mit großem Pool, Piratenschiff und natürlich einer Rutsche.

Oben gibt es einen Malraum. Sieht ganz schön verkleckert aus hier ;-).

Ganz nach Soneva-Art wird den Kindern hier auch das wichtige Thema Recycling nahegebracht. Unter anderem werden Bilder auf Teile von Styroporboxen, in denen Lebensmittel angeliefert werden, gemalt.

Und in den Eimern in der Wand wird der Müll getrennt.

Krawall bzw. Musik können die Kids auch machen.

Ein Kinderparadies mitten im Dschungel.

Für Legofans:

Natürlich gibt’s auch einen Ruheraum für die Kleinsten.

Supertoll. Hier möchte wohl jeder Kind sein.

Übrigens sind auf Soneva auch die öffentlichen Toiletten recht ansehnlich 😉 …

So, jetzt ist es aber Zeit, der Wasserflieger ist gelandet. Diletta ist wie versprochen noch zum Verabschieden gekommen und ich hoffe wirklich, dass ich nächstes Jahr nochmal wiederkommen darf, um mir die neuen Errungenschaften anzuschauen und einige liebgewonnene Menschen wiederzusehen.

Ciao, bis bald …

Der sehr komfortabel ausgestattete Soneva Flieger hat noch ein paar Gäste an Bord, die nach Soneva Jani gebracht werden müssen. Also hab ich einen etwas längeren Flug vor mir. Macht nichts, ich flieg gerne :-).

Los geht’s vom Soneva Fushi International Airport Richtung Noonu Atoll.

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Natürlich sitze ich wieder auf der falschen Seite und kann keine Bilder von Soneva Jani aus der Luft machen :-(.

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Für den Weiterflug nach Male habe ich freie Platzwahl. Außer mir fliegt nur noch ein weiterer Passagier mit.