Auf ein Neues – Halloween-Tour Richtung Male :-)

So lange ist die letzte Tour noch gar nicht her, aber da derzeit so viele neue Malediven-Inseln ihre Pforten öffnen, muss ich einfach etwas öfter hin, um Euch neue und alte Inseln vorzustellen. Es gibt noch viel zu tun ;-).

Diese Tour wird ein klein wenig anders als sonst. In der Regel bin ich ja allein unterwegs und berichte live von den Inseln. Diesmal reise ich zu einem guten Teil gemeinsam mit einer Gruppe Kolleginnen und Kollegen von Reisebüros und Reiseveranstaltern und da die Aufenthalte teils sehr kurz sind, schaffe ich es zeitlich nicht, täglich mehrere Posts zu verfassen. Somit lasse ich diese Tour ausnahmsweise erst nach meiner Rückkehr Revue passieren und hoffe, Ihr habt trotzdem ein wenig Spaß dabei, mich im Nachhinein zu begleiten :-).

Auf dem Programm stehen folgende Inseln: Pullman Maldives Maamutaa. Raffles Maldives Meradhoo, Outrigger Konotta (Wiederholungsbesuch; siehe Inseltour Mai 2016), Ayada Maldives, Vakkaru Maldives (Wiederholungsbesuch; siehe Inseltour Mai 2018), Crossroads (Hardrockhotel und Saii Lagoon) und wieder einmal Robinson Club Noonu (dort bin ich schon fast zuhause ;-)).

Los geht’s am 23. Oktober und zwar diesmal mit der Condor nonstop ab Frankfurt. Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht auch mal über die Economy berichten kann, da ja nicht jeder Business Class fliegen kann oder möchte. Auch weniger nette Kommentare bekomme ich zu diesem Thema hin und wieder mal zu hören. Allerdings ist auf meinen geschäftlichen Reisen einerseits natürlich wichtig, möglichst ausgeruht anzukommen und andererseits gibt es durchaus auch gesundheitliche Gründe, die einen Langstreckenflug in der Eco unmöglich machen können. Alternative wäre also, zuhause zu bleiben ;-). Letzteres ist allerdings keine Option für mich und somit war mein erster Anlaufpunkt nach der Bahnanreise zum Flughafen, flottem Check-in und erstaunlich zügiger Sicherheitskontrolle die Lufthansa Business Class Lounge für einen kleinen Imbiss.

Auch die Condor macht im Oktober (wie weltweit ganz, ganz viele Unternehmen und Organisationen) mit pinkfarbenem Amenitykit auf Brustkrebs aufmerksam:

Die Speise- und Getränkekarte:

Ich will Euch nicht zu sehr mit Fotos vom Flugzeugessen langweilen, daher hier nur eines meiner vegetarischen Hauptspeise. War wirklich lecker.

Ich kann nicht gerade sagen, dass die Condor meine Lieblingsairline ist. Auch wenn sich der Sitz in eine mehr oder weniger gerade Liegefläche verwandeln lässt, so ist diese nicht waagerecht, sondern etwas geneigt. Ich fand es sehr unbequem, ein bisschen wie eine Rutsche. An Schlaf war nicht wirklich zu denken. Für Paare sind Fenster- und Gangplatz ganz ok; reist man aber allein und sitzt am Fenster, muss man über den Nachbarn rüberklettern, wenn man gelenkig genug ist, oder ihn halt wecken. Die Sitzanordnung 2-2-2 ist in der Business Class nicht mehr wirklich zeitgemäß.

Ziemlich erschreckt habe ich mich, als sich mein Sitz nachts plötzlich bewegte. Mein Sitznachbar hat im Halbschlaf versehentlich die falsche Sitzsteuerung erwischt und mich unverhofft nach oben befördert … war ihm sehr peinlich ;-).

Dementsprechend war ich morgens ziemlich gerädert, aber als sich dann die ersten Inselchen unter uns zeigten, war das alles vergessen und bei mir stellte sich wieder dieses wohlig, kribbelige Gefühl ein – wie immer im Landeanflug auf Male – so schön … wie nach Hause kommen …

Hier könnt Ihr gern mal raten, welche Insel da am unteren Rand zu sehen ist …

Pünktlich sind wir in Male gelandet und ich freute mich, dass alles bis dahin so zügig und problemlos geklappt hat … aber vor der Passkontrolle stellte sich dann schnell Ernüchterung ein: Lange Schlangen und auch die sog. „Fast Lane“ für Business Class Passagiere war alles andere als „fast“. Eine gute dreiviertel Stunde dauerte es, bis ich durch die Immigration durch war.

Der Koffer war schon da und in der Ankunftshalle erwartete mich ein Mitarbeiter von Pullman, der mich zur Lounge des Domestic Terminals (für Inlandsflüge) brachte, meinen Koffer für mich eincheckte und mir dann die Bordkarte brachte. Mein Flieger runter ins Gaafu Alifu Atoll nach Kooddoo sollte um 11:20 Uhr starten. Ich hatte also noch genügend Zeit, um mir im Telefonshop wie üblich eine SIM Karte zu holen (kann ich sehr empfehlen, damit man auf den Inseln nicht auf das WLAN angewiesen ist; gebe Euch dazu gern nähere Infos) und draußen die erste feucht-heiße Malediven-Luft zu schnuppern.

Um halb elf wurde mir dann Bescheid gegeben, dass mein Flieger zum Einsteigen bereit wäre und ich setzte mich runter zum Gate in Bewegung. Auf den Anzeigen vermisste ich leider lange Zeit die Ankündigung für meinen Flug. Irgendwann stand dann dort Abflug 12:20 Uhr und am Ende bin ich erst um 12:45 Uhr, also mit anderthalb Stunden Verspätung gestartet. Da wurde die Wartezeit schon echt lang.

Der Flug Richtung Süden war angenehm, nur leider nahm die Bewölkung immer mehr zu.

Im Landeanflug auf die Flughafeninsel Kooddoo hat man einen schönen Blick auf die Einheimischeninsel Viligili.

Endlich gelandet. Von der Landebahn aus sieht man westlich das Hotel Mercure Kooddoo, das mit seinen Wasserbungalows an der Südspitze der Flughafeninsel liegt. Hier werde ich wohl bei einer der nächsten Touren mal vorbeischauen müssen :-).

Welcome to Kooddoo Airport, Gaafu Alifu Atoll

Ein wettertechnisch schlechtes Zeichen ist es immer, wenn die Mitarbeiter des Hotels in langen Regenmänteln auflaufen ;-). Ich war der einzige ankommende Gast für das nagelneue Pullman Maamutaa Resort und wurde nett von Laura in Empfang genommen und zum Boot für die kurze 15-minütige Überfahrt zur Insel gebracht.

Nach der kurzen Überfahrt wartete schon ein netter Empfang auf mich. Immer wieder schön, bekannte Gesichter wiederzusehen. Christophe kannte ich schon von anderen Inseln und früheren Besuchen und so fühlte ich mich gleich heimisch :-). Wenngleich es immer schöner ist, bei Sonnenschein auf einer Insel anzukommen, da die Farben bei trübem Himmel die Insel nur halb so schön aussehen lassen.

Christophe hat mir auf dem kurzen Weg über den Steg zur Rezeption schonmal ein bisschen über die Insel erzählt. Offizielle Eröffnung war am 25. September, allerdings läuft derzeit noch eine Art Soft Opening Phase; ein paar letzte Bauarbeiten werden gerade noch ausgeführt und bis Mitte November soll dann alles komplett fertig sein. U. a. sind die beiden Aqua Villen mit Schlafzimmer unter Wasser (gibt es bislang nur auf Conrad Rangali) bis dahin fertiggestellt und bezugsbereit.

Der Check-in war schnell erledigt und dann hat mich Laura erst einmal zu meiner Unterkunft für die nächsten zwei Nächte gebracht, einer wunderschönen und sehr geräumigen Wasservilla :-).

Sehr modern und hochwertig eingerichtet, mit einem tollen Glasboden neben dem Bett.

Wie traumhaft wäre die Aussicht jetzt bei schönem Wetter …

Ein kleines Leckerchen für den süßen Zahn steht auch bereit :-).

Das Bad ist – nicht unbedingt üblich bei Wasservillen – halb offen, d.h. ich kann hier abends unter Sternenhimmel duschen und dabei durch das Netz neben der Dusche in die abends beleuchtete Lagune schauen. Ein Traum.

Eine knappe Stunde hatte ich Zeit und dann war ich bereits wieder zur Site Inspection mit Jonet verabredet, die mir die verschiedenen Villakategorien und einige der öffentlichen Einrichtungen zeigen wollte. Bei dem Wetter lohnen Außenaufnahmen nicht wirklich, so dass ich mich zunächst auf die inneren Werte beschränkt habe :-). Hier z. B. die Family Beach Pool Villa mit großem Wohnbereich, großzügigem Pool auf der Terrasse und einem ganz schnuckeligen Kinderzimmer mit Bullaugentür und Etagenbett:

Grafitti-Freunde werden die farbenfrohen Kunstwerke an der Tauchbasis und der Bar „Saffron Affair“ lieben, die aus der Spraydose der deutschen Grafitti-Künstlerin Claudia Walde, bekannt unter dem Künstlernamen MadC, stammen. Sie war für einige Wochen auf der Insel zu Gast und hat einige Wände kunstvoll gestaltet.

Die Überwasserbar hat eine traumhafte Lage über der Lagune und ist der perfekte Ort für einen perfekten Sonnenuntergang (wenn das Wetter es will ;-)).

Ein kleiner Mocktail schmeckt aber auch bei grauem Himmel. Vor allem, wenn er von einem so lieben Barmann gezaubert wird. Naufal kannte ich noch gut von meinem letzten Urlaub auf Mövenpick Kuredhivaru, wo er zu der Zeit Kellner im Hauptrestaurant war. Wir haben dort viele tolle Gespräche geführt :-). Hab mich so gefreut, ihn hier so unverhofft wiederzutreffen :-).

Die draußen fehlenden Farben findet man aber auch anderswo …

Und trotz Wolken ist es wunderschön …

Der Nachmittag des Ankunftstages war ruckzuck rum und zum Abendessen war ich mit Selina, der PR Managerin, in einer ganz besonderen Location verabredet. Im Inselinneren verbirgt sich inmitten des duftenden Kräuter- und Gemüsegartens das vegetarisch-vegane Restaurant „Phat Chameleon“. Ein wirklich wunderschöner Ort mitten im Dschungel.

So schade, dass wir wegen des Wetters nicht auf einer der Außenterrassen essen konnten. Wunderschön gestaltete Terrassen mit einem ganz besonderen Flair.

Der perfekte Ort für ein romantisches Dinner.

Wir haben schön unter Dach und Fach rechts neben der offenen Küche an einem der Tische gesessen.

Die Speisekarte ist alles andere als langweilig und auch Nichtvegetarier werden hier mit Sicherheit was Leckeres finden. Ich hatte auf jeden Fall Mühe, unter den vielen toll klingenden Gerichten auszuwählen.

Ein leckerer Raviolo als Vorspeise …

… und eine Puff Tarte mit Tomaten, Mozarella, Rucola als Hauptgang. Alles schmeckt superfrisch und man merkt die Frische der Kräuter mit jedem Bissen. Der Küchenchef kann ja hier direkt neben der Küche pflücken und ernten.

Selina hatte die gegrillte Aubergine:

Cocos Panna Cotta … yummy …

Selinas Ananas-Carpacchio:

Was für ein tolles Konzept. Eine ganz tolle und einzigartige Speisekarte, unglaublich netter und aufmerksamer Service … ein perfekter Abend mit tollen Gesprächen.

Nach dem Essen habe ich auf den Buggy zu meiner Wasservilla verzichtet und lieber einen kleinen Abendspaziergang gemacht. So schön, durch den Dschungel zu wandern …

Ein natürlicher See im Inselinneren wurde beibehalten und in das Inselkonzept integriert. Hier wurde eine wunderschöne Hängebrücke über den See gebaut, die tagsüber sicher wahnsinnig gern als Fotomotiv für Honeymooner genutzt wird. Der passende Name: L’Amour …

Zuhause angekommen hab ich mich noch ein wenig auf die Terrasse gesetzt und der Brandung des nahen Außenriffs gelauscht und bin dann hundemüde ins Bett gefallen. In der Hoffnung auf besseres Wetter am nächsten Morgen …

To be continued …

Bye bye Baros – bye bye Malediven …

So, der Koffer war gepackt, hoffentlich nichts vergessen und dann hab ich mich sehr wehmütig auf den Weg zur Rezeption gemacht, um auszuchecken und am Steg noch den letzten Sonnenuntergang zu genießen, bevor es nach Hause geht.

Wie werde ich diese Aussicht vermissen …

Es war wirklich optimal, dass ich wegen des späten Rückflugs noch den vollen Tag auf Baros verbringen konnte. Vor allem, da ich hier ja nur eine Übernachtung hatte und so die Insel noch ausgiebig erkunden konnte.

Eine wirklich schöne, sehr komfortable Insel, die ich absolut empfehlen kann. Vor allem, wenn man vielleicht nur einen relativen kurzen Urlaub auf den Malediven verbringen möchte, bietet sich die Insel mit dem kurzen Speedboot-Transfer an. Man ist ohne große Wartezeiten auf einen Wasserflieger oder Inlandsflug ruckzuck auf der Insel und bei spätem Rückflug hat man auch am Abreisetag keine langen Wartezeiten am Flughafen, wie es sonst häufig der Fall ist, wenn man schon mittags oder am frühen Nachmittag mit dem Wasserflieger von seiner Urlaubsinsel abgeholt wird (auf die Transferzeiten hat ja leider niemand Einfluss und man erfährt die Abholzeit auch immer erst am Vorabend der Abreise).

Baros hat ganz viel maledivischen Charme, mit den toll ausgestatteten, blitzsauberen Strand- und Wasservillen mit dem tropischen palmblattgedeckten Dach, der offenen Dusche unter Palmen mit Flughunde-Flugverkehr 😉 (habe am letzten Tag noch vergeblich versucht, einen Flughund beim Überflug aus der Dusche heraus zu filmen; hat natürlich nicht geklappt; immer, wenn ich das Handy wieder weggelegt hat, kamen sie wieder, waren aber wohl kamerascheu; gut, dass mich bei dieser Aktion niemand gesehen hat ;-)), puderzuckerfeinem Sandstrand, einer kristallklaren und in allen Türkistönen schimmernden Lagune, dem schon von weitem erkennbaren doppelstöckigen Restaurant/Cocktailbar „Lighthouse“, tollen Mitarbeitern, die mit perfektem Service und der warmherzigen Freundlichkeit der Malediver glänzen … ein seit vielen, vielen Jahren nicht ohne Grund von vielen Stammgästen heißgeliebtes Juwel im Nord-Male-Atoll.

Die Auswahl der Zimmerkategorie und die Lage auf der Insel sind auch hier ziemlich entscheidend für einen perfekten Urlaub; also, meldet Euch gern wie üblich bei mir für eine umfassende Beratung und natürlich nutze ich auch gern meine Kontakte zur Insel, um Eure Wünsche entsprechend weiterzugeben.

Ich hatte noch eine gute halbe Stunde Zeit, bis mein Boot gegen 18:30 Uhr ablegen sollte und so konnte ich mich noch ein bisschen unterhalten und auf dem Steg noch bei einem letzten wirklich wunderschönen Sunset von der nächsten Malediven-Reise träumen. Mir fallen die Abschiede wirklich immer sehr schwer, weil ich mich hier so wohl und zuhause fühle. In einem früheren Leben habe ich mit Sicherheit auf einer kleinen Insel gelebt ;-).

Da ist mein Boot und es heißt Abschied nehmen …

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Ciao Baros und vielen Dank, dass ich diese wunderbare kleine Insel besuchen durfte; ich hoffe, nicht zum letzten Mal und sicher beim nächsten Mal auch länger als nur für eine Nacht.

Nach 20 Minuten angenehmer Fahrt waren wir am Flughafen und ich wurde noch von einem Mitarbeiter bis zum Check-in begleitet. Toller Service bis zum Schluss.

 

Da steht der Übeltäter, der mich aus dem Paradies wegbringen wird …

Wie auf dem Hinflug war auch diese Maschine in der Business Class wieder mit der superkomfortablen QSuite ausgestattet. Leider konnte ich hier nicht viele Bilder machen, da schon zu viele Passagiere an Bord waren.

Kaum saß ich, stellte sich auch schon die Flugbegleiterin vor und ich hatte ruckzuck das erste Getränk und ein kaltes Tuch an meinem Platz.

Der Start hat sich um eine gute dreiviertel Stunde verzögert. Leider gehen seit geraumer Zeit viele Maschinen wegen des hohen Verkehrsaufkommens in Male verspätet raus. Es ist wirklich ein Nadelöhr und ich kann nur immer dazu raten, bei Umsteigeflügen die Umsteigezeit nicht allzu knapp zu halten, damit man nicht den Anschluss verpasst. Bei meinen letzten Flügen bin ich eigentlich nie pünktlich in Male gestartet.

Ganz toll ist bei der Qatar die 3D-Animation des Fluges. Man kann sich die Strecke und alles drumherum aus alle Blickwinkeln anzeigen lassen. Super interessant. Der riesige Bildschirm ist ganz bequem per Touchdisplay oder auch Fernbedienung in Smartphone-Größe zu bedienen und die Filmauswahl riesig.

Als wir in der Luft waren, gab es dann auch alkoholische Getränke (noch am Boden nicht erlaubt), so dass ich mir nochmal ein Gläschen von dem leckeren Rosé Champagner gönnen konnte. Ein paar Nüsschen dazu … was will man mehr.

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Wie bei der Qatar üblich, kann man selbst wählen, wann man gern essen möchte. Da ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte und es ja schon recht spät war, wollte ich dann gern direkt nach dem Start essen. Die Pilzrahmsuppe als Vorspeise war wieder superlecker. Obwohl ich eigentlich nicht so ein Suppenfan bin, sind die aber echt immer richtig, richtig gut.

Beim Hauptgang habe ich mich diesmal für die vegetarische Variante entschieden: Ein grünes Gemüsecurry. War jetzt nicht wirklich das, was ich erwartet hatte und die Sauce sehr, sehr scharf. Schlecht war’s nicht, aber nicht ganz mein Fall.

Bei einem gute Film und einem kurzen Schläfchen war Doha schnell erreicht und einen Teil der Verspätung hatten wir auch wieder reingeholt.

Ich hatte noch eine gute dreiviertel Stunde Zeit, um in der riesigen und diesmal ziemlich vollen Al Mourjan Business Class Lounge noch einen Kaffee zu trinken, bevor ich wieder zum Gate musste.

Der Weiterflug nach Brüssel ging pünktlich raus, allerdings hatte die Qatar relativ kurzfristig eine andere Maschine eingesetzt. Also, nicht wie erhofft wieder in der Qsuite, sondern diesmal mit der alten Bestuhlung (2-2-2). Natürlich viel weniger Privatsphäre und weniger Komfort, aber der Sitz neben mir ist frei geblieben, so dass ich bei dem Nachtflug nicht über eine fremde Person drüber weg steigen musste, um zur Toilette zu gehen. So habe ich auf Hin- und Rückflug drei verschiedene Bestuhlungen ausprobieren können und meine Favorit ist natürlich ganz klar die QSuite. Man kann sich aber nie zu 100 %, dass man die tatsächlich auch bekommt, selbst wenn zum Buchungszeitpunkt so angegeben. Übrigens fand ich das Rückwärtssitzen in der QSuite überhaupt nicht komisch oder schlimm. Das einzige, was man bedenken sollte/könnte: wenn man beim Fliegen Probleme mit geschwollenen Beinen hat (kann ja durchaus durch langes Sitzen/Warten schon vor dem Flug der Fall sein), ist die Startphase  beim Rückwärtssitzen nicht ganz so angenehm, weil einem das Blut noch mehr in die Füße drückt. Wen es betrifft, der wird verstehen, was ich meine ;-).

Tschüss Doha; weiter geht’s zur letzten Etappe nach Brüssel.

Der Sitz war zum Liegen sehr bequem, so dass ich tatsächlich ein bisschen schlafen konnte (ist bei mir immer Glücksache; in der Regel kann ich im Flieger nicht wirklich schlafen). Eine gute Stunde vor der Landung hab ich dann noch ein nettes Frühstück bekommen (das Late-Night-Dinner hatte ich ausgelassen; zweimal warm essen in einer Nacht war dann doch etwas viel).

Und somit ging dann am Morgen eine wahnsinnig tolle Reise mit wunderschönen Inseln, tollen Menschen und unglaublichen Kontrasten für mich zu Ende.

Thudufuhi mit seinen charakteristischen blütenweißen Wasservillen mit ganz viel Abstand dazwischen, tollem Maledivenflair, supernahem Hausriff, sehr umfangreichem AI und tollen Stränden …

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Milaidhoo mit außergewöhnlichem Mix aus maledivisch-tropischem Design und modernem Luxus, 1a Service und herausragender Gastronomie …

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Carpe Diem (demnächst The Standard Huruvalhi) mit chilliger Atmosphäre, riesiger Lagune plus nahem Hausriff, familienfreundlich und geeignet für Malediven-Reisende, die gern ein bisschen Musik um sicher herum haben und auch mal Party machen möchten …

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Soneva Fushi mit Robinson Crusoe-Flair, rustikal-tropischem Stil mit allem Luxus und Komfort, den man sich nur wünschen kann, einem Maximum an Privatsphäre und Familienfreundlichkeit, Rundum-Betreuung durch den persönlichen Mr. Friday, ganz außergewöhnlichen Restaurants und internationaler Top-Küche …

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Baros mit tropisch-maledivischem Flair, kurzen Wegen, tollen Schnorchelmöglichkeiten am fischreichen Hausriff (Haie und Turtles satt), sehr komfortablen und geräumigen Beach- und Watervillas mit und ohne Pool, toller Gastronomie und kurzer Transferzeit per Speedboot …

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Jede Insel war auf ihre eigene Art einzigartig und wunderschön und ich freue mich auf Eure Reiseanfragen (natürlich auch sehr gern zu anderen Inseln; ich finde ja in der Regel immer die eine perfekte Insel für jeden einzelnen Kundenwunsch :-)) und die Planung Eurer Traumreise.

Jetzt muss ich die Eindrücke erst einmal sacken lassen, Videos und 360-Grad-Fotos sichten und das ein oder andere hier noch einfügen; das wird ein Weilchen dauern.

Ich hoffe, Ihr hattet wieder ein wenig Freude daran, mich auf meiner Reise durch die paradiesische Inselwelt der Malediven zu begleiten und bin bereits mitten in der Planung der nächsten Reise. Schaut bitte immer mal wieder auf meiner Facebook-Seite nach neuen Infos und auch Reiseangeboten. Denn: nach den Malediven ist vor den Malediven ;-).

Ganz liebe Grüße

Eure Malediven-Spezialistin

Silke Timmer