Farbenspiel aus Sonne und dunklen Wolken …

Guten Morgen nach Hause, oder wo immer Ihr seid. Möglicherweise müsst Ihr gerade mehr schwitzen als ich ;-).

Heute in den frühen Morgenstunden weckte mich ein heftiger Wolkenbruch – der Südwest-Monsun lässt grüßen. Auf meiner Terrasse hat es mal wieder die Kissen herumgewirbelt und der allmorgendliche Kaffee wird dann einfach mal im Bett getrunken :-).

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Gestern Nachmittag bin ich nach meinem Lunch noch ein wenig über die Insel geschlendert und wollte eigentlich noch ein bisschen schnorcheln gehen (nach meinem Frust am Vormittag), aber die Strömung schien mir doch etwas zu heftig, um alleine loszuziehen.

Später zogen dann dunkle Wolken auf (sind aber schnell vorbeigezogen). Ich persönlich mag das sehr, wenn die Sonne nicht immer nur unerbittlich scheint, sondern auch mal richtig „fieses“ Wetter aufzieht. Natürlich sollte es nicht unbedingt den ganzen Tag oder noch länger anhalten, aber das Farbspiel ist manchmal wirklich ganz besonders. Die Lagune leuchtet dann oft in einem ganz unwirklichen Türkis. Für schöne und farbenfrohe Inselfotos ist natürlich Sonnenschein besser geeignet ;-).

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Hier kann man im Hintergrund erahnen, wo es gerade Bindfäden regnet.

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Hier kommen gerade Taucher vom Hausriff zurück.

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Kurz vor Sonnenuntergang habe ich mich auf den Weg zum Ba’theli gemacht, um vor dem Dinner noch einen Cocktail auf dem Loungeboot zu trinken. Eins der drei Ba’thelis bildet die Cocktailbar (man kann hier auf oder unter Deck sitzen), eins das Restaurant, ebenfalls mit Tischen im Außen- oder Innenbereich und eins die Küche.

Direkt am Bug saß ein deutsches Paar, das ich beim der Bootstour heute kennengelernt hatte und wir haben bei netten Gesprächen einen Gin Tonic zusammen getrunken. So eine tolle Atmosphäre :-).

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Später bin ich dann rüber ins Restaurant und obwohl es recht windig war, wollte ich unbedingt draußen sitzen. Eigentlich eine Schande, hier alleine zu essen, weil das wirklich ein so romantischer Ort ist. Mit Eurem Schatz könnt Ihr hier einen wunderbaren Abend verbringen.

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Blick von meinem Tisch aus hinüber zur Cocktail Lounge …

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Der Kellner hat mir die Speisekarte ausführlich erklärt und mir fiel die Wahl wieder einmal sehr schwer, weil sich alles so köstlich anhört. Es gibt Signature Menüs für zwei Personen mit mehreren Gängen, eine umfangreiche Auswahl an Vor- und Hauptspeisen aus der traditionellen maledivischen Küche, sowie einige international asiatische Gerichte.

Passend zum Ambiente heißen die Vorspeisen hier „Setting Sail“, die Hauptgänge „The Main Voyage“ und die Beilagen „Side Trips“ :-). Ich habe wieder einmal die Vorspeise ausgelassen und mich beim Hauptgang für Giyolhu Mas entschieden: „coconut barbequed sea bass fillet, spiced bread fruit, curry leaf juice“ und Roshi, lecker saftiges maledivisches Fladenbrot (wie Chapati).

Das vorab gereichte Brot mit zwei verschiedenen Dips war wieder frisch gebacken und ein leckerer Auftakt.

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Der Gruß aus der Küche war eine Jacobsmuschel mit einer ganz leckeren Panade und einer Art Krautsalat.

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Angerichtet auf einem mit Sand gefüllten Glasteller. Sah wunderschön aus.

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Kleiner Zwischengang: Mangosorbet …

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Leider kam ich erstmal nicht dazu, das Sorbet zu verputzen, da plötzlich ein so starker Wind einsetzte, dass mir fasst Tischdecke und Gläser um die Ohren flogen und ich unter Deck flüchten musste :-). Aber auch da ist es sehr gemütlich und man meint wirklich, dass das Boot jeden Moment ablegt.

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Der Fisch war wirklich so, so lecker. Ich bin eigentlich kein großer Fischesser, aber auf den Malediven versuche ich so oft es geht Fischgerichte zu probieren und dieses war wirklich köstlich. Noch dazu so kunstvoll und appetitlich angerichtet. Ein Gedicht.

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Die Bar nebenan:

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Vorspeise ausgelassen, dann geht noch ein kleines Dessert :-). Hausgemachte Eiscreme: „roasted banana“ und „coconut creme“. Hmmm, genau meins. Bin ja ein Eiscreme-Junkie und bei Kokosnusseis kann ich einfach nicht nein sagen.

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Das war ein ganz tolles Dinner und ich kann Euch wirklich empfehlen, im Ba’theli unbedingt essen zu gehen, wenn Ihr auf Milaidhoo seid. Das Ambiente, der Service, das Essen … wirklich ein Traum und auf hohem Niveau. Trotzdem in keiner Weise „schickimicki“, sondern mit hohem Wohlfühlfaktor und durchaus barfußtauglich :-).

Vollgefuttert bin ich zurück zur Villa, hab noch bis spät gearbeitet und mich ein wenig gegrämt, dass ich heute bereits wieder von dieser Trauminsel abreisen muss.

Soviel ich auch gesucht habe, ich habe hier nichts gefunden, was ich zu bemängeln hätte. Eine wunderschöne Insel und ein Hotel auf höchstem Niveau. Angefangen bei den Villen, die nicht nur riesig sind, sondern auch vom Design her wirklich toll durchdacht und einfach wunderschön. Traditionen gepaart mit modernem Luxus. Das Konzept hat mich vollends überzeugt und ist in jedem Bereich sehr stimmig und konsequent umgesetzt.

Die Restaurant habe ich allesamt ausprobieren dürfen und überall hervorragend gegessen. Angefangen beim gigantischen Frühstücksbuffet mit unzähligen Leckereien und tollen Kellern, die so aufmerksam waren (hatte man einen Teller geleert, wurde er sofort abgeräumt und neues Besteck hingelegt; ich musste nie auf etwas warten, Tari hat mich schon am zweiten Morgen mit Vornamen begrüßt, etc., etc., ein großes Lob an das ganze Team), bis hin zum Fine Dining im Ba’theli … Wer gutes Essen liebt, der ist auf Milaidhoo bestens aufgehoben. Grundsätzlich werden sich auch sehr anspruchsvolle Gäste hier absolut wohlfühlen.

Ich könnte stundenlang schwärmen … mit hat es hier extrem gut gefallen und ich hoffe, irgendwann mal wiederzukommen; und dann gern für einen Urlaub und vor allem etwas länger als jetzt.

Schreibt mir sehr gern Eure Anfragen, falls Euch die Insel gefällt. Ich berate Euch gern, auch bezüglich der Lage der jeweiligen Villa auf der Insel und frage auch gern Sonderwünsche vor der Reise für Euch an.

Jetzt muss ich flott meine Sachen zusammenpacken. Um 12 Uhr werde ich per Boot abgeholt und es geht für die nächsten drei Tage weiter nach Carpe Diem ins südliche Raa Atoll. Von dort aus berichte ich dann weiter und hoffe, Ihr habt noch Lust, mit mir zu reisen :-).

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Viele liebe Grüße

Eure Silke

 

 

Manta-Schnorcheln ohne Mantas ;-)

Auf den heutigen Tag hab ich mich total gefreut, weil ich ja heute den Schnorchelausflug in die Hanifaru Bay mitmachen wollte, um dort ganz, ganz viele Mantas zu sehen. Dazu gleich mehr …

Erstmal guten Morgen, Milaidhoo …

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Ein kleiner Besucher im Bad 🙂

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Der obligatorische Kaffee auf der Terrasse darf auf keinen Fall fehlen. Anders kann ich den Tag nicht beginnen.

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Ich hatte Euch ja Fotos vom Frühstücksbuffet versprochen und das Versprechen möchte ich jetzt einlösen. Macht Euch selbst ein Bild. Umfangreicher kann ein Buffet wohl nicht sein. Alles einem klimatisierten Raum appetitlich angerichtet und von hervorragender Qualität. Es gibt kaum etwas, das es hier nicht gibt.

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Die maledivische Ecke mit typischen lokalen Gerichten.

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Dazu muss ich nichts sagen 😉

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Sushi zum Frühstück? Na ja, wer’s mag 😉

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Über 20 (ich glaub, es waren 27) verschiedene Käsesorten:

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Eine „kleine“ Auswahl an Frühstückscerealien 😉

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Früchte werden nach Wunsch ganz frisch aufgeschnitten.

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Joghurt und fertige Müslis:

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Für die Süßen Leckermäuler:

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Der Kellner kommt immer mit vier verschiedenen frischen Säften zum Tisch. Allein die Farben sorgen schon für einen Vitaminschock 😉

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Nach dem leckeren Frühstück bin ich schnell zurück zu meiner Villa und hab mich fertig gemacht, damit ich pünktlich um 10 Uhr an der Tauchbasis auflaufen kann. Es stand ja die Tour zur Hanifaru Bay auf dem Plan. Hab mir Flossen ausgeliehen (weil eine von meinen ja noch immer irgendwo in der Lagune liegt :-() und zusammen mit der Meeresbiologin und zwei Guides sind wir mit einer Gruppe von ungefähr 12 Mann aufs Boot.

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Die Fahrt dauerte ca. 40 Minuten. Die Hanifaru Bay gehört ja zum Biosphären Reservat Baa Atoll und die Zahl der täglichen Schnorchler (Tauchen ist dort nicht erlaubt) ist begrenzt. Allerdings fand ich die vier Boote, die dort ankerten schon ziemlich heftig. Rudelschnorcheln mag ich gar nicht :-(.

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Insgesamt dürfen bis zum 80!!! Schnorchler gleichzeitig im Wasser sein und haben dann 45 Minuten Zeit. Wir also ins Wasser und eine dreiviertel Stunde durchs planktonreiche und daher ziemlich trübe Wasser geschnorchelt, aber von Mantas keine Spur. Ich war so enttäuscht, weil ich mich echt auf die Tour gefreut hatte. Na ja, ist halt Natur und die funktioniert nicht auf Bestellung.

Cool war aber am Ende ein Schwarm Grosmaulmakrelen, die mit weit aufgerissenem Maul durchs Wasser sausten, Plankton filterten und ihrem Namen alle Ehre machten. Hatten ein bisschen was alienmäßiges, wenn sie direkt auf einen zukamen. aber sie glitzerten silbern in der Sonne. Das sah schon irre schön aus

https://malediven-blog.com/gh011081_1567876503169_high_1-mp4/

Wir sind dann am Ostrand des Atolls noch ein Stück hochgefahren bis zu einer Manta Putzerstation, aber auch da war keiner zu sehen. So mussten wir also unverrichteter Dinge wieder zurück nach Milaidhoo.

Vorbei an Reethi Beach …

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und Nautilus …

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Ein kleines Highlight gab’s dann doch noch: Eine Delfinschule tauchte in der Nähe des Bootes auf.

Die Crew hat uns super mit Wasser, Melonensaft und Früchten versorgt :-).

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Milaidhoo in Sicht 🙂

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Der Holzweg ist nicht unbedingt immer der Schlechteste 😉

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Mit etwas getrübter Stimmung kam ich in meiner Villa an und wollte die Badesachen zum Trocknen aufhängen. Und da erwartete mich das hier:

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Wie süß ist das denn?

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Im Sonnenschein nochmal schnell ein paar Fotos der Villa gemacht:

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Für heute stand Lunch in der Compass Bar auf meinem Programm, das mir Tan vorbereitet hatte. Ist zwar schon relativ spät, aber eine Kleinigkeit essen passt schon. Also bin ich gegen halb drei los; weit hab ich’s ja nicht.

Offenbar ist heute Hausrifftauchen angesagt:

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Das Ocean Restaurant ist total verwaist; perfekt, um auch hier ein paar Fotos zu machen.

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Was für eine Aussicht.

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Direkt neben dem Ocean Restaurant ist der Shoreline Grill, wo ich vorgestern Abend mit Tan gegessen habe. Bei Tag sieht das alles ganz anders aus.

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Hier war unser Tisch.

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Hinter dem Shoreline Grill liegt der Pool mit der Compass Bar. Hier kann man den ganzen Tag Cocktails trinken 😉 oder eine Kleinigkeit essen.

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Urgemütlich mit Sesseln, Sofals und Hängesstühlen – und Sandboden, wie sich das für die Malediven gehört ;-).

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Nach dem Reinfall in der Hanifaru Bay habe ich mir einen Hanifaru Spritz gegönnt, mit Himbeerensaf, Aperol und Basilikum. Sehr lecker und erfrischend.

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Libanesisches Zatar-Brot mit einer Creme mit Labneh-Käse. Sowas von lecker.

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Cheers Sunshine …

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An dem kleinen Strand hinter der Compass Bar stehen einige wenige Liegen, die die Gäste der Wasservillen jederzeit nutzen können.

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Damit hab ich dann meinen kleinen Nachmittagsausflug beendet und mich auf den Rückweg gemacht. Am Abend bin ich dann im Ba’theli zum Essen.

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Bis später 🙂