Nach einem superkurzen Zwischenstop auf Madifushi Private Island im Meemu-Atoll (ich bin dort vorgestern am späten Nachmittag angekommen und musste am kommenden Morgen um 9 Uhr schon wieder los), ging es weiter weit in den Süden der Malediven nach Park Hyatt Hadahaa.
Ich habe mich sehr auf die Insel gefreut, da ich seit vielen Jahren immer wieder Kunden hierher gebucht habe, aber bislang noch nie selbst hier war.
Los ging es am Flughafen, wo mich ein supernetter Mitarbeiter der Insel in Empfang genommen und den Check-in für den Inlandsflug für mich erledigt hat. Während der Wartezeit haben wir uns über die Malediven damals und heute, die Veränderungen, die Auswirkungen auf das Leben der Einheimischen, über Riffe, Tigerhaie bei Fuvamulha … unterhalten. Das war sehr kurzweilig.
Irgendwann saß ich dann endlich im Flieger und los ging es Richtung Süden nach Koodoo im Gaafu-Alifu-Atoll, dem östlichen Teil des Huvadhoo-Atolls). Hier ist man wirklich weitab vom „Trubel“ (wenn man es so nennen kann; mit vielen Wasserfliegern und Boots- und Schiffsverkehr) rund um Male. Hadahaa liegt innerhalb des Atolls und weit und breit ist hier nichts außer Meer :-).
Der Inlandsflug (ca. 50 Minuten) war angenehm; es ist immer schön, die Inseln unter sich vorbeiziehen zu sehen.



Am Flughafen (ein winziger Inlandsflughafen; noch richtig urig) hatte ich zügig mein Gepäck und wurde von Ryan, einem Mitarbeiter von Park Hyatt begrüßt und per Buggy zum Bootsanleger gebracht.

Seine Frage: wirst Du schnell seekrank? Die konnte ich Gott sei Dank verneinen; ich liebe Bootstouren und es kann gern ein wenig ruppig zugehen. Die See war auf jeden Fall recht rau (vielleicht auch wegen des Vollmonds gestern; dazu später noch mehr).

Also los ging die wilde Fahrt :-).


Ich fand’s toll. Ca 45 Minuten später kam die Insel in Sicht (ab und zu, wenn das Boot vorne nicht gerade abgehoben war ;-)).
Die größte Herausforderung war, vom Boot runterzukommen, da es doch sehr stark schwankte und ich genau den richtigen Moment abpassen musste, um auf den Steg umzusteigen. Aber starke Hände haben mich sicher vor Bord gebracht, wo ich dann vom Team empfangen wurde, mit einer Kette aus Palmblättern in Form eines Fischs (inzwischen weiß ich auch, wie man die macht … auch dazu später mehr).
To be continued …



















