Von Kokosnüssen und Sonnenuntergängen …

Für 18 Uhr gestern war auf meinem Zeitplan eine Aktivität eingetragen: Coconut Master mit Estii (Experience Managerin) hinter der Dhoni-Lounge.

Außer mir waren noch zwei weiter Gäste aus Indien und den Philippinen da und Estii hat uns sehr anschaulich eine Menge Wissenswertes über Kokosnusspalmen und Kokosnüssen erklärt. Wofür welcher Teil der Kokospalme traditionell auf den Malediven verwendet wurde oder zum Teil noch wird und welche Reifestadien es bei der Kokosnuss gibt und wie man sie dann jeweils essen bzw. die Schale verwenden kann. Was ich z.B nicht wusste: wenn die reife Kokosnuss beginnt den Keim zu entwickeln, füllt sich die Kokosnuss mit einer Art Schwamm, der essbar ist und extrem gut für die Verdauung ist und ganz viele Mineralien und Vitamine enthält.

Am Ende haben wir noch gelernt, wie man aus einem Palmblatt einen Fisch bastelt. Eigentlich ganz einfach, wenn man weiß wie.

Noch die Glossen zurechtschneiden … fertig :-). Das hat echt Spaß gemacht. Also unbedingt mal die angebotenen Aktivitäten checken.

Anschließend hab ich mir dann am Strand den wunderschönen Sonnenuntergang angesehen. Immer wieder ein Traum.

Hier könnt Ihr Euch ein romantisches veganes Dinner mit Produkten aus dem eigenen Bio-Anbau aus dem Chef’s Garten in luftiger Höhe servieren lassen (schau ich mir morgen genauer an :-)):

Schnell am Strand entlang zur Villa

und fertigmachen fürs Dinner mit der Sales Managerin Angelica im Island Grill (dem Spezialitätenrestaurant gleich neben der Bar).

Es war ein wunderbares Dinner mit tollen und interessanten Gesprächen und ganz hervorragendem Essen (ich bin erstaunt, wie viele vegetarische Optionen ich hier zur Auswahl habe; das bin ich gar nicht mehr gewöhnt, aus mehr aus zwei Gerichten zu wählen ;-)).

Ein Highlight gab es dann gestern noch frei Haus geliefert … eine totale Mondfinsternis (Blutmond). Die Insel hat einen ganz detaillierten Zeitplan erstellt, wann genau der Erdschatten begann sich vor den Mond zu schieben und wann der Mond komplett verdeckt war. Das passte auf die Minute genau. Sehr beeindruckend, wie der Mond dann wirklich nur noch rötlich schimmernd zu sehen war (keine guten Fotos, aber fürs Handy tatsächlich ganz brauchbar).

Estii war mit einem Teleskop da und nicht wenige Gäste haben die Chance genutzt und sich den Blutmond aus der Nähe angeschaut.

Zuhause angekommen, erwartete mich noch ein kleines Betthupferl.

Was für ein schöner erster Tag auf dieser zauberhaften Insel :-).

Ankommen und wohlfühlen …

Eine Kurumba zur Begrüßung …

Jeder Gast hat hier einen Butler/Villa Host (oder Betreuer? ;-), der den Check-in erledigt, für alle Fragen zur Verfügung steht, Aktivitäten bucht etc. Man hat also immer einen einzigen Ansprechpartner, was sehr angenehm ist. Thinn ist hier wirklich immer für mich da, sendet mir Infos zu Aktivitäten, vegetarische Speisekarten etc. per Whatsapp. Da ich sehr pflegeleicht bin, werd ich ihr wohl wenig Arbeit machen ;-).

Zunächst ging es zu meiner Villa einer Beach Pool Villa gleich in der Nähe des Wasservillasteges und nahe zum Restaurant, der Bar etc. Also kurze Wege für mich (wobei man auf einer Insel, die man in 20 Minuten am Strand umrunden kann, wohl eher nicht von lagen Wegen sprechen kann).

Hier ein erster Eindruck von meiner wunderschönen Villa und dem Außenbereich mit ganz viel Privatsphäre (es gibt natürlich auch Villen, die zum Strand hin keine Vegetation haben, wenn man gern freie Sicht aufs Meer hat):

„Mein“ Strand:

Hier gibt’s übrigens noch richtige Schlüssel:

Nach kurzem Frischmachen bin ich dann mal los Richtung Bar, um eine Kleinigkeit zu essen. Die eigentliche Lunch-Zeit im Hauptrestaurant hatte ich wegen der verspäteten Ankunft verpasst, aber an der Bar kann man aus einer ganzen Reihe von kleineren Gerichten wählen. Man muss also nie hungern ;-). Ich hab mich für eine Tropical Bowl mit Teriyaki-Sauce entschieden; megalecker.

Frisch gestärkt bin ich ein klein wenig auf Erkundungstour gegangen rund um Restaurant, Pool, Bar, Strand. Man findet überall gemütliche Sitz- oder Liegeplätzchen.

Was mir gleich auf den ersten Blick sehr gefallen hat, ist die Natürlichkeit der Vegetation. Hadahaa ist eine natürlich gewachsene Insel mit dichter dschungelartiger Vegetation; die Wege sind zwar immer „sauber“, also von Blattwerk etc. befreit, aber ansonsten naturbelassen und man hat immer das Gefühl, durch den Dschungel zu gehen, was ich sehr liebe.

Es gibt jede Menge Eidechsen, tropische Vögel, Flughunde … alles, was zu den Malediven einfach dazugehört. Für mich von der ersten Minute ein hoher Wohlfühlfaktor; auch weil alle Mitarbeiter ausnahmslos unglaublich freundlich und aufmerksam sind, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Ich fühl mich pudelwohl.

Für 18 Uhr stand eine Aktivität auf meinem Itinerary: Coconut Master … dazu dann Näheres in meinem nächsten Beitrag.

Tbc